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Zwischen Gott und Teufel - Michaeliskloster präsentierte Musik-CD „Hallo Luther“

Hildesheim (eb) Das Gründungsdatum der evangelischen Kirche wieder gebührend zu feiern: das hatten sich Protestanten in Hameln 2004 vorgenommen und die Aktion „Hallo Luther statt Halloween“ ausgerufen.

Die Idee fand Nachahmer und so wird seit vergangenem Jahr der Reformationstag am 31. Oktober in der hannoverschen Landeskirche mit neuen Aktivitäten und kreativen Veranstaltungen begangen.

„Hallo Luther“ heißt denn auch die Musik-CD, die das Michaeliskloster Hildesheim rechtzeitig zum diesjährigen Reformationsfest produziert hat.

Am Dienstag fand die öffentliche Präsentation statt und man hörte und staunte. Aus der bunten Palette von Ballade über Choral bis hin zu Jazz- und Poparrangements stellten die Musiker des Klosters ausgewählte Stücke live vor.

Dass hier „neue evangelische Lieder“ erklangen, war textlich und musikalisch unverkennbar. „Wer glaubt wird selig“, „Und nervt der Teufel“, „Die Seele wird frei“ und „Katharina von Bora“, diese und weitere Lieder transportierten die Botschaft von der protestantischen Freiheit durch Gottesglauben. Sängerin Hanna Jursch interpretierte solistische Stücke mit meditativer Innerlichkeit („Meine Seele flüstert mir“) und mit zupackender und kraftvoller Dynamik („Wer stimmt mit mir das Loblied an?“).

Jochen Arnold und Fritz Baltruweit sangen sich die Verse des Covertitels „Hallo Luther“ im Wechsel zu, Hans-Joachim Rolf und Wolfgang Teichmann sangen chorisch mit oder saßen am Piano. Am Mischpult sorgte Jan Nemec für das passende instrumentale Playback. Dass es dabei mal ziemlich europäisch und mal echt lateinamerikanisch klang, war so gewollt. Die Musiker des Michaelisklosters haben bewusst auf Vielfalt statt auf Einheitskost gesetzt.

Die Lieder der erstmalig im eigenen Studio des Michaelisklosters aufgenommenen CD dürften den Kirchengemeinden gute Dienste leisten. In der Regel sind sie, auch unter einfachen Bedingungen und ohne viel Aufwand, leicht umzusetzen. Ein Singspruch wie „Und nervt der Teufel“ lässt sich in edem Gottesdienst innerhalb von Minuten einüben. Andere Kompositionen dagegen benötigen schon solistisch trainierte Stimmen, damit der Sound rüberkommt, so etwa bei „Meine Seele“. Wiederum andere Lieder sind in gewohnt klassischer Choralmanier (z.B. „Dreieinigkeit“) von versammelter Gemeinde und Orgel zu musizieren.

Die Konzeption für die CD mit neuen Reformationsliedern stammt von den Mitarbeitern des Evangelischen Zentrums für Gottesdienst und Kirchenmusik im Michaeliskloster. Das fertige Produkt ist schließlich in Kooperation mit der Informations- und Pressestelle der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, der Hanns-Lilje-Stiftung und der Initiative Jazz, Rock, Pop in der Kirche e.V. entstanden. Der Titel „Hallo Luther“ weist auf die in diesem Jahr zum zweiten Mal landesweit stattfindenden Aktionen zum Reformationstag am 31. Oktober hin.

Die Arrangements vieler Lieder können von der Homepage des Michaelisklosters heruntergeladen werden: www.michaeliskloster.de. Das Booklet der CD enthält die Melodien und Texte aller Lieder.

Die CD kostet 10 Euro (plus Versandkosten). Bestellungen über agk@michaeliskloster.de.

Mitglieder der "Initiative Jazz-Rock-Pop in der Kirche e.V." haben ihr Exemplar bereits zugeschickt bekommen.

Ausbildungskonferenz Popularmusik

Bundesweites Gremium gegründet

Ein erstes Treffen der neuen "Ausbildungskonferenz Popularmusik" fand am 11. und 12. November 2003 in Hannover statt, ein weiteres im November 2004 in Hildesheim.

Popularmusikbeauftragte der Landeskirchen und Dozentinnen und Dozenten in der kirchenmusikalischen Arbeit kamen in Hannover zusamen, um sich über die verschiedenen Ausbildungssysteme im Bereich Popular-D, Popular-C auszutauschen.

Erstmalig sind Dozenten bundesweit zu einem derartigem Fachtreffen zusammengekommen.

Neben einer Sichtung der bestehenden Unterrichtssysteme geht es vor allem um Aspekte der Vergleichbarkeit der Ausbildungsinhalte, Didaktik, Methodik und Prüfungsanforderungen.

Für die "Initiative Jazz-Rock-Pop in der Kirche e.V." nehmen Andreas Schley und für die Arbeitsstelle für Gottesdienst und Kirchenmusik (AGK) Wolfgang Teichmann an der Fachtagung teil.

Unter www.popausbildung.de ist eine Übersicht über die verschiedenen Unterrichtssysteme abrufbar.

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Hier ist die Liste aller Teichmann-Teckemeyer-Musicals:

www.tt-musicals.de